Die Anzeige läuft, Bewerbungen kommen sogar rein, nur selten von den Menschen, die eigentlich passen würden. Das ist selten allein eine Frage des Gehalts.
Beide Antworten sind echte Signale. Sie zeigen recht zuverlässig, ob bei Ihnen die Arbeitgebermarke selbst wackelt oder eher die Arbeitgeberattraktivität im Alltag.
Die Substanz ist da, gute Arbeit, ein Team, das dahintersteht, sie kommt nur nach außen nicht an. Das ist ein Kommunikationsproblem.
Die LösungEchte Mitarbeitergeschichten mit echtem Protagonisten und ehrlichem Konflikt, auf den richtigen Kanälen erzählt, oft durch eigene Markenbotschafter statt anonymer Unternehmensseiten. So wird aus stiller guter Arbeit eine sichtbare, glaubwürdige Arbeitgebermarke, Schritt für Schritt, mit konkretem Ergebnis nach acht bis zehn Wochen.
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Dann hilft keine noch so gute Kampagne, weil jeder Kandidat den Widerspruch zwischen Anspruch und Wirklichkeit spätestens im Vorstellungsgespräch spürt.
Die LösungEine anonyme Standortbestimmung nach der enhance+ Befähigungsmatrix der Goritschnig AG zeigt, wo echter Gestaltungsraum fehlt, gefolgt von einem Workshop mit klaren, priorisierten Maßnahmen, bevor überhaupt eine Kampagne beginnt.
Lösung ansehen →Warum finden wir keine passenden Bewerber mehr?
Meistens liegt es an einer von zwei Ursachen: Entweder erfährt draußen niemand, was im Unternehmen wirklich passiert, ein Kommunikationsproblem. Oder die eigene Belegschaft trägt das, was versprochen wird, selbst nicht mehr mit, oft eine Frage fehlender Freiräume oder Wertschätzung im Alltag. Beides braucht eine andere Antwort.
Was ist der Unterschied zwischen Employer Branding und Personalmarketing?
Employer Branding ist das Fundament, die Arbeitgebermarke selbst. Personalmarketing ist der operative Hebel darüber, mit dem Sie Fachkräfte gewinnen und Mitarbeitende binden, Stellenanzeigen, Karriereseite, Active Sourcing.
Welche Rolle spielen Freiräume für die Mitarbeiterbindung?
Mitarbeitende bleiben eher, wenn sie echten Gestaltungsraum erleben und ihr Potenzial tatsächlich einbringen können, nicht nur, wenn sie formal zufrieden sind. Ein Werte-Poster im Flur ändert daran wenig. Was im Alltag wirklich möglich wird, schon.
Reicht eine LinkedIn-Kampagne gegen Fachkräftemangel?
Nur, wenn die Substanz dahinter bereits stimmt. Fehlt die interne Überzeugung, verstärkt eine Kampagne den Widerspruch zwischen Anspruch und Wirklichkeit eher, als ihn zu lösen.
Andreas Enz berät seit über 25 Jahren Unternehmen in Kommunikation und Positionierung, als Berater, Interim-Manager und Coach im süddeutschen Raum. Bei Employer Branding schaut er zuerst genau hin, wo das Problem wirklich sitzt. Fehlt die Geschichte, wird daraus eine Storytelling-Aufgabe. Fehlt der Rückhalt in der Belegschaft, wird daraus Organisationsentwicklung über seine enhance+ Partnerschaft. Am Ende trägt Kommunikation beides, aber erst, wenn die eigentliche Ursache stimmt.
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